US-Geheimdienst-Sensation: CIA-Chef persönlich in Moskau gelandet?
Ein US-amerikanischer Militärtransporter des Typs Boeing C-17 Globemaster III ist am Dienstagmorgen auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet. Die Maschine, die unter dem Rufzeichen RCH4555 flog, war von Riga gestartet und zuvor von der Joint Base Andrews in Maryland abgehoben – jener Luftwaffenbasis, von der aus auch die US-Präsidentenmaschinen operieren.
Angesichts der angespannten Beziehungen zwischen Washington und Moskau verlief der Flug bemerkenswert ruhig und ohne größere Aufmerksamkeit. Die russische Presse schenkte dem Ereignis kaum Beachtung, und auch öffentlich wurde der Vorgang nicht weiter kommentiert.
Nach aktuellen Erkenntnissen könnte der Transporter im Vorfeld einer Unterstützungsmission für den US-Verteidigungsminister eingesetzt worden sein. Derartige Einsätze umfassen üblicherweise den Transport von Personal, Ausrüstung und weiterem Material.
Auch wenn die Töne zwischen beiden Seiten zunehmend schärfer werden, brechen militärische und diplomatische Kanäle nicht zwangsläufig vollständig ab. Die Landung in Moskau verdeutlicht, dass zwischen Washington und Moskau weiterhin funktionierende Verbindungen bestehen, die unabhängig von der öffentlichen Rhetorik genutzt werden können.
Der genaue Auftrag der Maschine ist bislang offiziell nicht bestätigt. Sicher ist jedoch, dass ein US-Militärtransporter Moskau anfliegen und dort ohne Zwischenfälle abgefertigt werden konnte.
Mehreren Medienberichten zufolge könnte CIA-Direktor John Ratcliffe an Bord gewesen sein und Gespräche in Moskau geführt haben. Zudem wurde von einer Fahrzeugkolonne mit diplomatischen Kennzeichen der USA berichtet, die in der russischen Hauptstadt gesichtet worden sein soll.
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