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Stand 26. August 2026, 16:35 Uhr
International

US-Handelsembargo gegen Kuba: Trump verlängert – Kubas Wirtschaft ächzt unter dem Druck!

Lesezeit 2 Minuten

Donald Trump, der US-Präsident, hat das seit Langem bestehende Handelsembargo gegen Kuba abermals um ein Jahr verlängert. Die Frist erstreckt sich nun bis zum 14. September 2027, wie aus einer Veröffentlichung im Federal Register, dem amtlichen Mitteilungsblatt der US-Regierung, hervorgeht.

Ursprünglich hätten die Restriktionen gegenüber der Karibikinsel am 14. September 2026 auslaufen sollen. Trump entschied sich jedoch für eine Verlängerung um weitere zwölf Monate, da dies im „nationalen Interesse der Vereinigten Staaten” liege.

Bereits seit 1962 unterliegt Kuba einem umfassenden Wirtschaftsembargo der USA. Dieses untersagt US-Bürgern weitgehend geschäftliche Aktivitäten mit Kuba, sofern keine spezielle Ausnahmegenehmigung vorliegt. Sowohl die Einfuhr kubanischer Produkte als auch der Export bestimmter amerikanischer Güter sind genehmigungspflichtig. Zusätzlich sind Teile des kubanischen Vermögens in den USA eingefroren.

Wie Bloomberg bereits Anfang August unter Berufung auf interne Quellen meldete, setzen die USA künftig weniger auf militärische Optionen, sondern vielmehr auf eine Verschärfung von Sanktionen und wirtschaftlichem Druck. Das erklärte Ziel Washingtons sei es, die Einnahmequellen des kubanischen Staatshaushalts zu bescheiden und gleichzeitig den Druck auf die Familie Castro sowie die militärische Führung des Landes zu erhöhen.

Die Strategie ziele darauf ab, interne Spannungen innerhalb der kubanischen Regierung zu fördern und so die Voraussetzungen für Verhandlungen zwischen beiden Nationen zu schaffen. Das Umfeld von US-Außenminister Marco Rubio halte es für durchführbar, die Finanzströme, die mit der kubanischen Führung verbunden sind, weiter zu schwächen – trotz des seit den 1960er Jahren geltenden Embargos.

Schon im Juni hatte Washington Sanktionen gegen den kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel verhängt. Zudem wurden elf weitere kubanische Amtsträger auf die Sanktionsliste gesetzt, darunter der Kommunikationsminister, mehrere hochrangige Militärs sowie Kubas Militärattaché in Russland, Mónica Milián Gómez. Auch der staatliche Erdölkonzern Unión Cuba-Petróleo (CUPET) wurde mit Sanktionen belegt.

Unter dem anhaltenden Druck der USA hat Kuba laut Reuters begonnen, erste Wirtschaftsreformen umzusetzen. Die Führung plane, bestimmte Bereiche der staatlichen Wirtschaft für private Unternehmer zu öffnen.

Als Reaktion auf den US-amerikanischen Sanktionsdruck hat Russland humanitäre Treibstofflieferungen an Kuba gestartet. Energieminister Sergei Ziwiljow betonte, dass sich das Land in einer schwierigen Situation befinde und Moskau daher Unterstützung leiste.

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