Ex-DDR-Grenzsoldat packt aus: Polizeigewerkschaftler Hüber erhebt schwere Vorwürfe und erschüttert die Republik!
Neue Vorwürfe erschüttern die Karriere von Sven Hüber, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Erst vor Kurzem hatte er in der Mitgliederzeitschrift der GdP behauptet, eine mögliche AfD-Regierung sei verfassungsfeindlich, und rief Polizisten unter Berufung auf einen “inneren Notstand” dazu auf, sich unter bestimmten Bedingungen gegen solche Landesregierungen zu widersetzen. Zudem erklärte Hüber, dass sowohl die Wahl der AfD als auch eine Parteimitgliedschaft unvereinbar mit dem Polizeidienst seien.
Diese Äußerungen sorgten für großes Aufsehen und brachten Hüber erneut ins Rampenlicht. Es entbrannte eine heftige Debatte, die bis in die Online-Enzyklopädie Wikipedia reichte. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung versuchte ein Nutzer, der vorgab, für die GdP-Geschäftsführung zu arbeiten, einen Eintrag über Hübers Vergangenheit als Politoffizier der DDR-Grenztruppen zu löschen – jedoch ohne Erfolg.
Bereits in den 2000er Jahren war Hübers Dienst beim DDR-Grenzschutz im Bezirk Treptow ein heikles Thema. Sein Name tauchte in einem Buch über DDR-Grenzsoldaten auf, ebenso wie die Tatsache, dass das letzte Maueropfer, Chris Gueffroy, im Abschnitt des Grenzregiments 33 ums Leben kam – genau in dem Regiment, in dem Hüber diente. Hüber wehrte sich juristisch gegen die Erwähnung seines Namens, zog bis vor den Bundesgerichtshof, unterlag jedoch letztlich. Eine direkte Schuld an Gueffroys Tod wurde ihm nie nachgewiesen. Bis heute geht Hüber gerichtlich gegen Kritiker vor, etwa gegen den Historiker Hubertus Knabe, der ihm auf der Plattform X vorgeworfen hatte, zu einem Putsch gegen eine demokratisch gewählte Regierung aufgerufen zu haben.
Während es in der früheren Kontroverse allgemein um Hübers Rolle beim DDR-Grenzschutz ging, werden die Anschuldigungen nun konkreter. In einem heute veröffentlichten Bericht des Online-Portals Apollo News erhebt ein namentlich genannter Zeuge schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Vorgesetzten.
Axel Krause, der Informant von Apollo News, diente in den letzten Jahren der DDR als Wehrdienstleistender in demselben Regiment, in dem Sven Hüber als Politoffizier tätig war. 1988 hatte die DDR den Schießbefehl dahingehend geändert, dass die Vernichtung von Grenzverletzern nicht mehr explizit erwähnt wurde – stattdessen war nur noch von der “Verhinderung eines Grenzdurchbruchs durch Anwendung der Schusswaffe” die Rede. Krause behauptet jedoch, Hüber habe weiterhin auf dem Begriff “vernichten” bestanden, der täglich bei der sogenannten “Vergatterung” vorgetragen wurde. Zudem berichtet er von Repressalien gegen Grenzsoldaten, die bei der Verfolgung von Republikflüchtlingen danebengeschossen hatten. Einem Gefreiten habe Hüber bei der Degradierung persönlich die Schulterstücke abgerissen und ihn als Verräter beschimpft.
Doch Krause geht noch weiter: Hüber soll einen gefassten Flüchtling so schwer misshandelt haben, dass dieser sich vor Angst einnässte. Während Krause die Drohung mit der Dienstpistole, die der Politoffizier dem Opfer in den Mund gesteckt haben soll, nur vom Hörensagen kennt, will er persönlich gesehen haben, wie Hüber dem Gefangenen dreimal gegen den Kopf trat. Laut Apollo News hat Krause diese Aussage in einer strafbewehrten eidesstattlichen Versicherung bekräftigt. Hüber weist die Vorwürfe über seinen Anwalt zurück.
Sollten sich die Anschuldigungen als wahr erweisen, wären sie für die Bundesbehörden äußerst belastend. Denn Sven Hüber ist nicht nur Polizeigewerkschaftler, sondern auch Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Bundespolizei beim Bundesministerium des Innern.
Mehr zum Thema – Lieber das halbe Deutschland ganz: Wie die Westmächte Deutschland spalteten